Mit Kaffee ist das heutzutage ja so eine Sache. Unzählige Brühmethoden, Röstarten und Mahlgrade wetteifern darum, welche Zubereitungsart nun wirklich die beste ist. Selbst einen normalen Brühkaffee kann man bis ins Detail zelebrieren. Ob das sein muss, ist eine andere Frage.
Oft reicht es schon, einen guten (frisch gerösteten) Kaffee frisch zu mahlen, um einen wirklich leckeren Kaffee zu brühen. Dafür braucht es eigentlich nur eine gute Handmühle. Ja, Omas alte Kaffeemühle kann ebenfalls benutzt werden. Sie hat eine unverwechselbare Patina und den Charme der Nachhaltigkeit. Wer jedoch ein gleichmäßiges Mahlergebnis erzielen möchte, sollte zu einer der neueren Mühlen greifen. Aber auch hier ist die Auswahl groß. Während Kenner der Szene hierfür nur die Comandante C40 in Betracht ziehen, die seit Jahren der Maßstab in Sachen Handmühle ist, waren mir die knapp 250 Euro dann doch etwas zu viel für eine – wenn auch top verarbeitete – Handmühle.
Wer schon einmal mit Handmühlen gemahlen hat, weiß, dass das Ganze recht schnell zur Arbeit werden kann, wenn die Mühle keine gute „Übersetzung” hat. Ein zentrales Kriterium war für mich deshalb die Mahlgeschwindigkeit. Neben der Geschwindigkeit ist die Qualität des Mahlergebnisses entscheidend, d. h. wie gleichmäßig sind die Bohnen vermahlen?
Auf der Suche nach sinnvollen Alternativen in Bezug auf die oben genannten Kriterien bin ich bei der TIMEMORE Slim Plus gelandet.