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CR 570 (2019/2020)

Schneebericht Sölden, Ötztal, 12.06.2020

Großer Ramolkogel - Nordwand

Österreich Sölden, Ötztal
12.06.2020
chevchelios

Schneelage

1 von 5 Sterne

Schneequalität

2 von 5 Sterne

Gesamteindruck

3 von 5 Sterne

Schneelage

1 von 5 Sterne

Auch wenn es am Vortag zeitweise sogar bis ganz nach Vent auf 1900m runtergeschneit hat, bringt einem der Neuschnee leider erst oberhalb von 2600m etwas. Dort wo vor dem Schneefall nichts mehr lag, kann man auch weiterhin nicht abfahren. Dabei gab es relativ viel Neuschnee: Auf 2500m sind es ca. 25cm gewesen, oben in der Nordwand dürften es sogar 40-50 cm gewesen sein.Abfahren konnte man in der Mulde neben dem Latschbach noch bis ca. 2600m. Da ist allerdings auch überall ziemlich felsiges Gelände, bei wiesigem Untergrund und in geschützteren Rinnen kommt man sicher noch weiter runter.

Schneequalität

2 von 5 Sterne

Die Schneeverhältnisse waren zum Steilwandfahren recht gut. Es gab zwar keinen Pulver mehr, da es trotz wenig bis kaum Sonne am Vortag schon gedeckelt war, aber die Nord/Nordostwand war bei unserer Abfahrt um 8:30 Uhr schon etwas aufgefirnt und griffig. Dort wo die Wand etwas mehr nach Osten geneigt ist, war es sogar schon etwas nass. Unterhalb von der Wand war es noch eher hart, aber trotzdem nett zu fahren.

Warnzeichen

Der Neuschnee der Vortage ist an steileren Hängen oft als Nassschneelawine schon runtergegangen. Es gab auch viele Nassschneerutsche aus felsdurchsetzem Gelände zu sehen. Schneebrettlawinen gab es keine zu sehen.Eine frühzeitige Abfahrt ist sehr zu empfehlen, da es bei zu später Abfahrt und zu starker Durchfeuchtung des Neuschnees gefährlich werden kann.

Gesamteindruck

3 von 5 Sterne

Auch wenn der Hängegletscher am großen Ramolkogel einiges an Masse eingebüßt hat im Vergleich zu Bildern aus vergangenen Tagen, ist es trotzdem noch eine schöne Nordwand, die man bei passenden Verhältnissen auch gut abfahren kann. Wir haben recht gute Abfahrtsverhältnisse erwischt, nach dem wir noch eine Stunde am Gipfel gewartet haben bis es etwas weicher wird. Im Aufstieg hat es großteils auch gepasst, ab der Hälfte der Wand war es zum Teil etwas mühsam, da man durch den Harschdeckel durchgebrochen ist und dann knie- bis hüfttief einen Graben reinwühlen musste. Wurde oben raus aber auch wieder besser.

Die Steilwandsaison in Tirol ist damit aber leider wohl langsam zu Ende, in den etwas höheren Nordwänden in der Schweiz könnte aber hoffentlich noch ein bisschen was gehen :)

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