Pulver und Hype auf der großen Leinwand zum Saisonbeginn
Seien wir ehrlich, der November ist für uns SkifahrerInnen meistens noch ein Warte-Monat. Die Ski sind gewachst (ich hoff’s für euch), der Wetterbericht wird viel zu oft am Tag gecheckt und eigentlich wartet man nur darauf, dass es endlich losgeht.
Genau da kommt das Freeride Filmfestival gerade recht. Auch 2026 tourt das FFF wieder mit den coolsten Freeride-Filmen (Trailer) des Jahres durch halb Europa!
In München läuft die FFF Prime Tour, sozusagen das Herzstück vom Festival. Tori Reichel moderiert dort live auf der Bühne und holt FilmemacherInnen und AthletInnen dazu. In Hamburg und Köln gibt’s die FFF Cinema Edition mit rund 110 Minuten Film, die Moderation kommt hier über die Leinwand.
Die Filme sind dieses Jahr ziemlich bunt gemischt. Es geht um eine Lawine in Norwegen, erzählt aus der Sicht von dem, der drinsteckt. Um japanische Taiko-Trommeln in der kanadischen Wildnis. Um ein winziges Fjorddorf als letzte Rettung für die Saison. Und um einen Snowboarder, der seine Geschichte vielleicht ein kleines bisschen größer erzählt, als sie war.
Kleine Randnotiz: Die FFF-Karte mit allen Terminen und der aktuellen Schneelage ist powered by PowderGuide. Da könnt ihr also direkt nachschauen, wann’s bei euch endlich losgeht und zusätzlich das Wetter checken.
Yin
Daria Fuchs ist Schweizer Profi-Snowboarderin und offensichtlich nicht nur im Schnee zuhause. In Yin begleitet Morgan Maassen (Regie und Kamera) sie in Japan von den Gipfeln bis runter ans Meer, wo sie surfen geht. Wer selbst beides macht, kennt das: Ob gefroren oder flüssig, am Ende ist alles Wasser. Der kürzeste Film des Abends und ein ziemlich guter Einstieg. (Ich persönlich lieb den Artsy Stil von Morgan Maassen enorm, alle seine Filme sind sehenswert!)