Erster Eindruck
Der Ski ist hochwertig verarbeitet und kommt mit einem schlichten, aber stilvollen Design daher. Die Farbverläufe von weiß zu türkisblau sowie braun/schwarz erinnern an eine Berglandschaft mit Gletschern. Der Kern besteht aus Esche und Pappelholz. Das CTI im Namen steht für die spezielle Kernkonstruktion, die Carbon und Titanal kombiniert – eine bewährte Technologie von Atomic.
Der Maven hat eine direktionale Form, einen All Mountain Rocker 20/65/16 und, wie alle Modelle der neuen Atomic Freeride-Serie, den markentypischen 3D-Shape. Die speziell geformte Schaufel soll für mehr Stabilität und Laufruhe sorgen, sich besser an unterschiedliche Schneeverhältnisse anpassen und ordentlichen Auftrieb im Powder garantieren.
Montiert habe ich die Atomic Shift 13, wodurch jeder Ski auf 2,5 kg kommt – ein eher abfahrtsorientiertes Setup.
Testerin und Testbedingungen:
Ich stehe im Schnitt ca. 40-80 Tage pro Winter auf den Skiern und gehe mittlerweile mindestens genauso viele Touren wie ich im Skigebiet unterwegs bin, Tendenz steigend. Trotzdem würde ich mich eher als abfahrts- denn als aufstiegsorientiert bezeichnen. Ich bin 165cm groß und mit 50 Kilo eher ein Leichtgewicht. Den Ski habe ich in 170 cm getestet. Den Maven hatte ich den ganzen Winter mit dabei. Es gab ein paar, leider viel zu rare, Powdertage, viele Touren mit wechselhaften Bedingungen, ein paar spaßige Pistentage mal mit Eis und mal mit Slush und auch die ein oder andere steilere, engere Angelegenheit auf Skiern hat sich unter die Testbedingungen gemogelt.