Das ist auch bitter nötig, denn wir sind schneeseitig wieder - oder in einigen Ecken immer noch - bei Anfang November.
Wie Kapitän Ahab steht der Freerider an Board seines winterbereiften Gefährts, den Boosterstrap fest gezurrt und das Lenkrad auf die Mitte der Straße gerichtet. Und schon ruft der Beifahrer des Straßenschiffs “dort dumpt Er”, während er den Powder auf den Ästen der Bäume am Straßenrand bestaunt.
Sein Leben lang verfolgt der Freerider den Monsterdump, seinen weißen Wal. Doch wenn er ihn endlich erwischt, was tut er dann?
Äh… Powder fahren natürlich. Fühlt er denn bei erreichen seines Zieles wenigstens eine innere Leere? Nö. Wir sind hier schließlich keine philosophischen Literaturkritiker, sondern Powderhounds. Unser Leben ist einfach. Schneit es, fahren wir da durch. Schneit es viel, fahren wir auch da durch und machen noch ein zwei mal Woohoo dabei.
Und, um ehrlich zu sein, es ist auch mehr ein normaler Wal als Moby Dick, den wir hier von Ullr bekommen, doch nach acht Wochen Trockenheit sind wir für alles dankbar.
Alarmzeitraum und Gebiete
Der Alarm geht von Donnerstag bis Sonntagmittag, allerdings endet er im Westen bereits Sonntagmorgen. Das Alarmgebiet erstreckt sich wegen der west- bis nordwestlichen Strömung von den Hautes Alpes in Frankreich bis zum Arlberg, aber der Kern liegt im Westen vom Unterwallis bis in die Hautes Alpes.