Ullr und seine exotische, südländische Schönheit namens Italientief entschieden sich anders und wir kriegen wahrscheinlich gerade so ein kleines Alärmchen in einem winzigen Gebiet.
Im Kaufhaus würde man jetzt die Durchsage hören: „Das kleine Genuatief sucht seine Mutter. Es wartet im südlichen Piemont an der Kasse und kann abgeholt werden“.
Und das rechtfertigt den übermäßigen Gebrauch des Diminutivs. Feiern wir also hier das Alarmlein, das Alarmle der Schwaben oder auch das Alärmli der Eidgenossen, denn wie kleine Kinder ist er zwar ganz süß, aber große Hoffnung auf die Rettung der Welt oder der Saison darf man nicht darauf setzen.
Dies gilt vor allem, da es fast wieder nur im südlichen Piemont kommt, der Region, die seit Weihnachten bereits ganz gut dasteht und auch als einzige (?) Region der Alpen kein Altschneeproblem hat. Abgesehen von den Regionen, die gar kein Problem haben, weil gar kein Schnee liegt. Ich weiß nicht was trauriger ist: Wenig Schnee, den man kaum fahren kann, wenn einem sein Leben lieb ist, oder quasi gar kein Schnee.
Alarmzeitraum und Gebiete
Der Alarm geht von den Seealpen bis zum Simplon und der Kern von den Turiner Alpen bis in die Seealpen. Sonst nix oder Kosmetik.
Der Alarm geht bis am späten Montagabend.