Beim Powder gibt es für uns Freerider:innen diese Limitierung nicht, es gibt kein „zu viel”. Wir sind nie satt – oder, um es weniger schön zu formulieren: Wir sind die Möpse des Wintersportbetriebs. Wir fahren immer weiter, bis kein Powder mehr da ist.
Ullr schickt uns jetzt einen Alarm, der kurz andauert. (Daher KEIN TIPPSPIEL!). Von dem vorher nicht ganz klar war, ob er ein Alarm wird, und der danach kaum jemanden so richtig glücklich macht. Denn es schneit nicht so viel oder in den falschen Gebieten, mit wenig Basis. Und mittwochs nachts ist schon wieder alles vorbei, was uns mit einem Völlegefühl zurücklässt. Ein Fast-Food-Alarm. Aber wenn man Hunger hat, ist Fast Food besser als nichts, und manchmal ist Fast Food ganz schön geil.
Alarmzeitraum und -gebiete
Es flockt fast überall vor sich hin, aber aufgrund der Südwestströmung gibt es Alarmmengen nur in Frankreich von den Hautes Alpes bis in die Seealpen sowie in den restlichen Südalpen vom östlichen Tessin bis ins Dreiländereck Österreich/Italien/Slowenien. Einen Kern gibt es kaum, aber die Seealpen und das Dreiländereck könnten etwas mehr abbekommen. Ganz im Westen der Nordalpen, in den Voralpen, könnte es im Südweststau knapp für Alarmmengen reichen. Der Alarm endet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im tiefsten Osten.