Wie mein Weg zu risk'n'fun begann
Es ist nun knapp sechs Jahre her, dass ich das erste Mal von risk'n'fun gehört habe. Ich war damals frisch nach Innsbruck gezogen und hatte gerade mit dem Freeriden und Touren angefangen. Eine Freundin hat mir von dem Alpenvereins Kurs erzählt und ihre Euphorie hat mich direkt angesteckt. Damals, noch Studentin, waren die 300 Euro viel Geld. Doch gemessen daran, was man sonst für vier Tage Freeriden mit ausgebildeter Bergführer:in, Unterkunft inklusive Halbpension und Skipass bezahlt, war es fast schon ein Schnäppchen. Ich hab also mein Weihnachtsgeld zusammengezählt und mir einen Platz mit Toni reserviert. Toni, die mich später übrigens auch zu PowderGuide gebracht hat (ja, die Frau hatte schon immer den richtigen Riecher und weiß einfach, wo man gute Ideen auftreibt), war genau diese Freundin.
Wir haben damals an Level 1: „Session“ im Kühtai teilgenommen. Der Fokus von Teil 1 liegt auf dem reinen Freeriden: Lernen das Gelände zu lesen, eine Line zu wählen. Den Lawinenbericht verstehen und interpretieren und Übung im Umgang mit der Notfallausrüstung zu gewinnen. Die Erinnerungen sind mir noch so präsent im Gedächtnis, als wäre es erst gestern gewesen. Es wäre nicht untertrieben zu behaupten, dass das den Grundstein für mein Selbstvertrauen im Freeriden gelegt hat. Jetzt bin ich gespannt, wie es in Teil 2: „Next Level“, der den Einstieg ins Tourengehen und eine Erweiterung des Wissensspektrums darstellt, weitergeht.