Erster Eindruck
Der erste Eindruck von Steigfellen entsteht bereits beim Auspacken und Zuschneiden. Zum Contour Guide Mix 2.0 werden ein Fellschneider zum Zuschneiden, eine Anleitung, ein Fellsack sowie zwei Schutzfolien mitgeliefert. Das Lesen der Anleitung ist sehr zu empfehlen – vor allem für Neulinge beim Zuschneiden von Fellen.
Der Zuschnitt gelang grundsätzlich gut, allerdings ist mir dabei ein kleiner Fehler unterlaufen: Da ich Rechtshänder bin, erschien es mir einfacher, an der rechten Seite des Skis zu schneiden. Daher habe ich den Ski umgedreht und die andere Seite entsprechend bearbeitet. Dabei schneidet man jedoch gegen die Haarrichtung, was dazu führen kann, dass das Material ausfranst. Das sollte man lieber nicht nachmachen.
Die Länge lässt sich über den Tail Clip am hinteren Ende problemlos anpassen und verrutscht im weiteren Gebrauch auch nicht.
Testbedingungen
Die Felle wurden auf dem Black Crows Camox Freebird mit einer Länge von 172 cm in Kombination mit der ATK Crest 8 getestet. Hierfür wurde das Contour Guide Mix 2.0 in der Länge L (169–176 cm) verwendet. Das Fell wird zudem in zwei verschiedenen Breiten angeboten. Aufgrund des Sidecuts von 133–96–113 mm wird hier die entsprechend breite und damit auch etwas teurere Version mit 135 mm benötigt.
Natürlich könnte man sich über den bislang schwachen Winter und die mäßigen Schneebedingungen beklagen. Dafür gab es eine ganze Reihe traumhaft sonniger Tage. Trotz der begrenzten Möglichkeiten kamen so rund 20 Skitouren zusammen – ausreichend, um die Contour-Felle unter verschiedensten Bedingungen ausgiebig zu testen. Dabei reichte die Bandbreite von kaltem Pulverschnee bis zu feuchteren Frühjahrsverhältnissen, was einen realistischen Eindruck vom Verhalten im Tourenalltag vermittelt.