Die Liebe zu den Bergen wurde mir in die Wiege gelegt, die zum Filmemachen begann mit meiner ersten Kamera mit zehn. Heute fühle ich mich sehr glücklich, diese beiden Welten in meinem Job als Outdoor-Filmemacher vereinen zu können. Mich interessieren starke Geschichten, inspirierende Menschen und außergewöhnliche Leistungen im Outdoor-Bereich. Mit meinen Abenteuerfilmen möchte ich Menschen dazu motivieren, mehr in der Natur unterwegs zu sein und ihre eigenen Grenzen auszutesten. Am wohlsten fühle ich mich mit einer Kamera in der Hand mitten auf einem Gletscher bei -15 °C, idealerweise während eines Schneesturms. Zurzeit wohne ich in Chamonix, Frankreich, und genieße einige der imposantesten Berge der Alpen direkt vor meiner Haustüre.
Moritz Krause
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Abenteuer & Reisen
Expedition Spitzbergen | Herausforderungen eines Grenzgangs - Teil II
15.01.2026 • Moritz KrauseIn der ersten Woche war nicht einmal klar, ob das Team den Südzipfel überhaupt erreichen würde. Während draußen Stürme tobten, begann im Zelt der Kampf gegen die eigene Motivation. Doch die scheinbare Routine, die sich danach einstellte, war ein Trugschluss. Im zweiten Teil seiner Artikelreihe nimmt uns Moritz weiter mit in die psychologischen Tiefen einer 40-tägigen Expedition. Er berichtet ungeschönt vom enormen Druck, die Erwartungen der Sponsoren zu erfüllen und ohne Drehbuch einen Dokumentarfilm abliefern zu müssen, während man eigentlich nur im warmen Schlafsack liegen will. Wie verwandelt man Zweifel in Routine? Warum sind Sonnenuntergänge eine Qual? Und wie bereitet man seinen Geist auf solche Extreme vor? Moritz teilt seine persönlichen Learnings und gibt handfeste Tipps für das mentale Training – damit aus Angst irgendwann Stärke wird. -
Abenteuer & Reisen
Expedition Spitzbergen | Herausforderungen eines Grenzgangs - Teil I
26.12.2025 • Moritz KrauseFür sein Filmprojekt 'End to End Svalbard' war Moritz 40 Tage lang auf Expedition durch Spitzbergen. Hier wird er in den kommenden Monaten in einer vierteiligen Artikelreihe über seine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse dieses Grenzgangs berichten und uns an seinem Gefühlsleben Teil haben lassen. Unter anderem auch deshalb, weil er damals kaum Berichte darüber gefunden hatte, die offen und ehrlich über Hindernisse informiert haben. Im ersten Teil geht es um die mentalen Herausforderungen, die solch eine Expedition mit sich bringt.