FWT zeigt Spontanität bei der Standortwahl
Nachdem in Georgien die Schneedecke zu instabil war, konnte die FWT in Zusammenarbeit mit dem Skigebiet Kühtai, Innsbruck Tourismus und der Freeride Academy Innsbruck innerhalb weniger Tage ein komplettes Alternativ-Event auf die Beine stellen. Aber auch dank vieler Freeride begeisterter Helfer:innen aus Innsbruck und Umgebung, die in den geschaffenen Rahmen das Bild malten, war diese kurzfristige Umsetzung überhaupt möglich.
Da noch vom FWT Juniors Event im Kühtai vieles an Material vor Ort war und die Athlet:innen ohnehin nach Tirol für den Bewerb kommende Woche in Fieberbrunn reisen mussten, konnte die Entscheidung auch aus logistischer Perspektive leichter getroffen werden. Einen etwas makaberen Vorgeschmack hatte die Entscheidung dennoch wenn man bedenkt, dass die Lawinensituation in den letzten Tagen in Tirol, aufgrund sehr instabiler Schneedecken, nach wie vor angespannt war. Durch die intensiven Sprengungen sowohl vor den starken Schneefällen als auch nachträglich, entsprach “Schöffi’s Face” jedoch allen Sicherheitskriterien der Freeride Worldtour.
Dennoch sollte wegen der starken Sonneneinstrahlung und der damit einergehenden steigenden Lawinengefahr das Event bereits um 8:15 Uhr starten. Was für viele Helfer:innen aus Innsbruck hieß, dass der Wecker bereits um 4:00 Uhr klingelte, um pünktlich um 5:15 Uhr an der Kaiserbahn zu stehen.
Contest Eröffnung verlief nicht wie erwartet
Alles und Alle sind um 8:30 Uhr bereit für den Start. Doch dann droppen die ersten beiden Athleten, Ben Richards und Joey Leonardo, um 9:15 Uhr und stürzen beide in einem Gelände, wo sie normalerweise nie zu Fall kommen. PowderGuide Insider “suizisthenewpow” war bereits früh morgens vor Ort und verriet schon einiges über die vorherrschenden Schneebedingungen. „Ein etwa 10-20cm dicker Deckel, welcher Schneesportler:innen aber nicht trägt und darunter sehr tiefer Sulzschnee”, sprechen nicht gerade für feinste Freeride-Bedingungen.