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Events

Longboard Classic Stuben 2026

Die mittlerweile 27. Auflage des Woodstocks of Snowboarding

23.04.2026
Till Mangesius
Bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung fand der Saisonabschluss für viele Snowboarder:innen statt! Ein Rennen, bei dem das Gewinnen „an dritter Stelle“ steht, mit über 700 Teilnehmer:innen von ganz jung bis „relativ“ alt – und PowderGuide ist mittendrin statt nur dabei.

Das Event

Einen kleinen Dämpfer gibt es jedoch zu Beginn: Das Rennen kann nicht vom Albonagrat starten, da es am Freitag den kompletten Nachmittag bis auf 2500 m geregnet hat. Auch die fleißigen Sprengungen bis in den frühen Abend haben nicht ausgereicht, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten. Wenn man sich die Schneelage und die Temperaturen am Samstag so anschaut, ist das alles aber auch mehr als verständlich!

Für uns beginnt der Tag jedoch erstmal, wie für alle anderen auch, beim Check-in. Wir sind früh genug dran und bekommen eines der begehrten LBC-Shirts, JUHU! Wir laufen über das Event Gelände und bestaunen die Boards von teilweise über 2 m Länge, mit denen die Leute hier den Berg runterbrettern wollen. Viele Hersteller sind mit Testmaterial angereist, Alex und ich entscheiden uns dann aber doch für Boards in unserer gewohnten Größe von Nidecker. Es gibt aber nicht nur Boards zum testen. Beim LBC ist das Powder Collective Penguin x PowderGuide vollständig, denn die Mädels und Jungs von Penguin sind begeisterte Snowboarder:innen und haben hier ihren Saisonabschluss!

Das Rennen

Damit aber erstmal genug vom Eventgelände – wir gehen auf die Piste! Ein bisschen Warmfahren vor dem großen Rennen erscheint uns vernünftig. Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Start des Rennens. Am Morgen gab es noch eine Wegbeschreibung von Paul zum ca. 300 hm unter dem Albonagrat liegenden Startpunkt. Angesichts der Menschenmasse, die sich bereits dort versammelt hat und die auch aus dem Lift zu sehen ist, hätte es diese aber gar nicht gebraucht. Nach und nach sammeln sich immer mehr Menschen und ich bekomme doch auch etwas Angst vor dem Massenstart... Nach einer spannenden Live-Musik Einlage und der Ansprache von Kiwi geht es dann auch schon los mit der LBC Masters Kategorie (das sind die Leute mit den Boards über Körpergröße, die wir am Morgen schon bestaunt haben). Es werden alle Boards in den Schnee gesteckt und in ca 50m Entfernung versammelt sich die Gruppe. Beim Signal wird dann zu den Boards gesprintet, das eigene hoffentlich schnell gefunden, anschnallen und los. Wer als erstes unten ist hat gewonnen.

Dann sind Alex und ich dran, in der Kategorie „No School“ (keine Einschränkungen). Beim Start der Männer bewegen sich auf einmal gefühlt zwei Drittel der Gruppe in Richtung Start. Beim Signal heißt es dann: so schnell wie möglich zum eigenen Board kommen, ohne von jemand anderem umgerannt zu werden. Auf meinem Board fühle ich mich erstmal sicher, bis ich mich umdrehe und hinter mir die verrückte Meute sehe. Ich selbst bin wahrscheinlich nicht besser ... Also bleibt nur die Flucht nach vorne und ich bin froh über den superweichen Schnee, der mir ein bisschen die Angst vorm Stürzen nimmt. Denn kontakt- und sturzfrei schaffe ich es nicht ins Ziel.

Ich komme jubelnd im Ziel an, nicht aufgrund meiner Platzierung die ja eh nicht wichtig ist, sondern im Adrenalinrausch und froh darüber unbeschadet durchgekommen zu sein. Für alle die sich jetzt Gedanken machen, ob sie nächstes Jahr teilnehmen wollen: meine Schilderung klingt schon so, als wäre das Verletzungspotenzial hoch ... Wenn man sich allerdings beim Start ein bisschen Zeit lässt und mit der zweiten Hälfte nach unten fährt ist das ganze auch viel zivilisierter.

Alex startet nach mir und ich erwarte sie jubelnd an der Ziellinie!

Danach gibt es erstmal Mittagessen und den ersten Aperol. Bei bestem Wetter lassen wir uns über das Eventgelände treiben, bestaunen die im „Snowboard Museum“ ausgestellten Bretter und quatschen mit verschiedenen Ausstellern. Bei mir kommt es sogar soweit, dass ich bei Splitpin.ch Hardboots teste ... Ich bin positiv überrascht, mal schauen was nächsten Winter so passiert.

Zu einem Rennen gehört ja noch die Siegerehrung. Die Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen, sind ja auch nicht so wichtig. Umso schöner sind die Sonderpreise, die verliehen werden. Es gab nämlich noch verrücktere Menschen, als die 2-m-Brett Fahrer! Snurfer und Aesmo sind bei den Schneeverhältnissen definitiv eine andere Nummer. Auch die jüngsten Teilnehmer:innen mit deutlich unter 10 Jahren wurden ausgezeichnet. Alles in allem fühlt es sich super familiär an: alle bekommen irgendwas und sind froh dabei zu sein!

Danach gibt es erstmal Mittagessen und den ersten Aperol. Bei bestem Wetter lassen wir uns über das Eventgelände treiben, bestaunen die im „Snowboard Museum“ ausgestellten Bretter und quatschen mit verschiedenen Ausstellern. Bei mir kommt es sogar soweit, dass ich bei Splitpin.ch Hardboots teste ... Ich bin positiv überrascht, mal schauen was nächsten Winter so passiert.

Zu einem Rennen gehört ja noch die Siegerehrung. Die Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen, sind ja auch nicht so wichtig. Umso schöner sind die Sonderpreise, die verliehen werden. Es gab nämlich noch verrücktere Menschen, als die 2-m-Brett Fahrer! Snurfer und Aesmo sind bei den Schneeverhältnissen definitiv eine andere Nummer. Auch die jüngsten Teilnehmer:innen mit deutlich unter 10 Jahren wurden ausgezeichnet. Alles in allem fühlt es sich super familiär an: alle bekommen irgendwas und sind froh dabei zu sein!

Dann ist erstmal Pause und Erholung angesagt, bevor wir uns abends zur Sonderausgabe des Freeride Film Festivals wieder versammeln. Nach inspirierenden und emotionalen Filmen wird dann endlich gefeiert bis spät in die Nacht.

Und das war’s auch schon. Ein Tag und trotzdem alles mit dabei, was ich mir von einem Snowboard Festival erwartet habe! Vielen Dank an den Veranstaltungsort Stuben und an Paul und Muck für die Organisation und Kiwi für die grandiose Moderation!!

Wir freuen uns auf nächstes Jahr, denn am 3. April 2027 ist es wieder soweit!

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