Willkommen im Engadin
Vom 16. bis 19. April 2025 versammelten sich 30 Schneeenthusiast:innen im Engadin. Unsere Basis war das wunderschöne Ospiz Chapella in der Gemeinde S-chanf, idyllisch gelegen inmitten großer Lärchenwälder. Nach und nach trudelten alle ein und belebten die Unterkunft, die genug Platz bot, um es uns nach den Aktivitäten gemütlich zu machen – oder uns abends noch einmal sportlich zu verausgaben. Aber lest selbst...
April, April – der macht, was er will
Nachdem es Ende März noch einmal ordentlich geschneit hatte, klopfte der Frühling nun abrupt an die Tür. Während man in Innsbruck bereits in kurzen Hosen radelte, zeigte sich das Engadin im klassischen Übergangsgewand: Krokusse sprießen aus dem Boden, und die letzten Schneeflecken schmücken das Gras wie willkürlich platzierte Mini-Teppiche.
Die Aktivitäten passten sich diesem Mix perfekt an. Das Spektrum reichte von Hochtouren auf den Piz Palü über Touren am Piz Julier, Rennradfahren und Klettern bis hin zum Eisbaden im Ursprung des Inns.
Freitag: Der Auftakt
Am Freitag brachen eigenständige Gruppen Richtung Piz Palü auf. An beiden Tagen herrschte prachtvolles Wetter, und der Gletscher sowie die umliegende Bergwelt zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Dank der Bahn auf die Diavolezza wurde der Aufstieg deutlich verkürzt. Nach einer kurzen Abfahrt durch teils ruppiges Gelände erreichten wir den Gletscher, wo wir uns anseilten und gut vorbereitet den eigentlichen Aufstieg begannen. Die Spur war bestens angelegt, der Schnee griffig und die Motivation hoch – auch wenn die dünner werdende Luft mit jedem Höhenmeter spürbarer wurde.