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Gear of the Week

Gear of the Week | How to Buff

Multitool Schlauchtuch: Mehr als nur ein Halswärmer

26.04.2026
Pascal Schindler
Ob als Werbegeschenk von der letzten Movienight oder edel aus dem Fachgeschäft; ob in grellem Orange oder mit schicken Mustern; aus Polyester, Baumwolle oder Merinowolle: Jeder, der irgendwie Outdoor-Sport betreibt, kennt Buffs bzw. sammelt unzählige in seiner Schublade von denen sie/er nur die liebsten nutzt. Aber die Anwendungsmöglichkeiten gehen weit über den klassischen Halswärmer hinaus.

Als ich mein erstes Buff hatte, war es für mich in erster Linie zum Skifahren gedacht: Über den Kopf ziehen und wie einen Schlauchschal um den Hals tragen. Doch es dauerte nicht lange, bis ich verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten kennenlernte, unter anderem meinen neuen Standard, den ich selber das „Doppel-Buff“ nenne.

Das Stirnband – Der Klassiker

Old but Gold: Einfach zusammenraffen und über die Ohren ziehen. Hält den Wind draußen, die Ohren warm und den Schweiß aus den Augen.

Die „Deep Sleep“ Maske

Eine Variation des Stirnbands, die ich besonders auf Fährfahrten oder im Winterraum liebe. Ich ziehe das Buff einfach von der Stirn runter über die Augen. Zack, fertig ist die ultraleichte Schlafmaske, die noch dazu die Oropax fixiert, so dass, sie nachts nicht verloren gehen. So ist der erholsame Schlaf gesichert, egal wie sehr die Lagerpartner schnarchen oder mit der Stirnlampe herumfunzeln.

Das „Doppel-Buff“ – DIY-Balaclava

Mein absoluter Favorit beim Skifahren, wenn man einen Helm ohne das ganze Innenfutter trägt:

  1. Das erste Buff ganz normal über den Kopf ziehen, sodass es locker um den Hals liegt.

  2. Das zweite Buff im unteren Drittel nach innen falten. Diese doppellagige Seite setzt man als Stirnband auf (Ohren bedeckt, oben offen).

  3. Jetzt das Halstuch von hinten hochziehen, über das Stirnband legen und vorne über das Kinn (oder über die Nase) ziehen. Da die Stoffe aufeinander super haften, verrutscht nichts. Man baut sich so eine modulare Balaclava, die an den Ohren dreilagig vor der Kälte schützt, aber trotzdem noch genug Sound durchlässt.

Die „Flapcap“ (Ohren-Upgrade)

Ein grandioses Kleidungsstück über das ihr hier mehr lesen könnt. Hier kombiniere ich mein Buff mit einer Basecap: Das Buff zur Hälfte nach innen falten (halbieren) und über die Cap ziehen. Vorne über dem Schirm etwas zusammenschieben, hinten tief über die Ohren ziehen. So sind die Ohren warm (oder vor Sonnenbrand geschützt) und die Cap sitzt bombenfest.

Der „Commuter-Wrap“

Ein Klassiker für den Weg zur Uni oder Arbeit. Wenn es morgens frisch ist, ziehst du das Buff einfach zu deiner normalen Mütze an. Wie beim Double-Buff ziehst du es von hinten über den Hinterkopf hoch. Das schützt den Nacken lückenlos, hält die Ohren doppelt warm und sorgt dafür, dass deine Beanie nicht verrutscht.

Die „Park-Rat“

Für den richtigen Style im Park: Leg das Buff flach von vorne nach hinten über den Kopf (Vorderkante an der Stirn). Dann stülpst du die obere Lage einfach nach hinten um. Noch kurz zurechtrücken, fertig ist die Kopfbedeckung, bei der das Ende hinten aus dem Helm heraushängt.

Die Mumie (Sonnenschutz-Endgegner)

Wenn die Sonne am Gletscher unerbittlich herunterbrät und Sonnencreme allein nicht ausreicht um einen Sonnenbrand fernzuhalten, kommt die „Mumie“ zum Einsatz. Hierfür brauchst du nur ein Buff, dass du dir um den Hals legst. Den vorderen Teil zeihst du dir knapp bis unter die Augen, den hinteren Teil über den gesamten Hinterkopf über die Stirn. Sieht nach Ninja aus und rettet dir die Haut.

Multitool

Auch als improvisierter Haargummi oder Schweißarmband lässt sich ein Buff natürlich verwenden.

Fazit

Ein Buff ist weit mehr als nur ein Schlauchschal, es ist das flexibelste Ausrüstungsstück in eurem Rucksack. Ob Wärme, Sonnenschutz oder Komfort: Mit der richtigen Falttechnik seid ihr für alles gewappnet.

Habt ihr noch weitere kreative Nutzungsmöglichkeiten? Wie nutzt ihr eure Buffs am liebsten? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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