Als ich mein erstes Buff hatte, war es für mich in erster Linie zum Skifahren gedacht: Über den Kopf ziehen und wie einen Schlauchschal um den Hals tragen. Doch es dauerte nicht lange, bis ich verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten kennenlernte, unter anderem meinen neuen Standard, den ich selber das „Doppel-Buff“ nenne.
Das Stirnband – Der Klassiker
Old but Gold: Einfach zusammenraffen und über die Ohren ziehen. Hält den Wind draußen, die Ohren warm und den Schweiß aus den Augen.
Die „Deep Sleep“ Maske
Eine Variation des Stirnbands, die ich besonders auf Fährfahrten oder im Winterraum liebe. Ich ziehe das Buff einfach von der Stirn runter über die Augen. Zack, fertig ist die ultraleichte Schlafmaske, die noch dazu die Oropax fixiert, so dass, sie nachts nicht verloren gehen. So ist der erholsame Schlaf gesichert, egal wie sehr die Lagerpartner schnarchen oder mit der Stirnlampe herumfunzeln.
Das „Doppel-Buff“ – DIY-Balaclava
Mein absoluter Favorit beim Skifahren, wenn man einen Helm ohne das ganze Innenfutter trägt:
Das erste Buff ganz normal über den Kopf ziehen, sodass es locker um den Hals liegt.
Das zweite Buff im unteren Drittel nach innen falten. Diese doppellagige Seite setzt man als Stirnband auf (Ohren bedeckt, oben offen).
Jetzt das Halstuch von hinten hochziehen, über das Stirnband legen und vorne über das Kinn (oder über die Nase) ziehen. Da die Stoffe aufeinander super haften, verrutscht nichts. Man baut sich so eine modulare Balaclava, die an den Ohren dreilagig vor der Kälte schützt, aber trotzdem noch genug Sound durchlässt.