Wie jedes Jahr neigt sich das Jahr dem Ende zu und viele von uns nehmen sich vor, im neuen Jahr mit guten Vorsätzen einen Top-Jahresstart hinzulegen. Beispielsweise mehr Zeit am Berg verbringen, weniger prokrastinieren oder sich stärker für den Klimaschutz engagieren. Schließlich hängt an unseren Wintern auch das, was wir so sehr lieben: verschneite Gipfel, frischer Powder und stille Abfahrten. Doch warum warten, bis das neue Jahr beginnt?
Der letzte Vorsatz lässt sich schon vorher umsetzen – öffentliche Feuerwerke bieten sich dafür perfekt an.
Aus gegebenem Anlass möchte ich euch heute das Bergsilvester auf der Nordkette vorstellen. Seit seiner Einführung im Jahr 1994 hat es sich zu einer festen Veranstaltung entwickelt. Anstatt dass in der ganzen Stadt Privatfeuerwerk gezündet wird, gibt es auf dem Innsbrucker Hausberg ein organisiertes Feuerwerk, das hoch über den Dächern der Stadt stattfindet. So zumindest die Idee. Wer einen Taler übrig hat, kann das neue Jahr sogar direkt auf der Seegrube, dem Ort der Feuerwerkszündung, feiern.
Dafür braucht man ein Gondelticket. Alternativ kann man die ca. 1000 Höhenmeter auf sich nehmen und je nach Schneelage zur Seegrube wandern. Den Rückweg sollte man dabei jedoch im Hinterkopf behalten. Der große Vorteil des gemeinschaftlichen Feuerwerks ist, dass man ein beeindruckendes Lichterspiel genießt, ohne selbst Raketen kaufen zu müssen. Gleichzeitig trägt ein zentrales Feuerwerk dazu bei, Lärm und Feinstaub zu bündeln, statt sie in jedem Hinterhof und auf jedem Parkplatz zu verteilen.