Der Winter verhält sich im Wesentlichen wie ein Bud-Spencer-Film. Lange Zeit passiert nichts, die Rahmenhandlung interessiert einen nicht wirklich und man fragt sich, worum es eigentlich genau geht. Dann kriegt man plötzlich von Ullr eine Bratpfanne an den Kopf geknallt und weiß wieder, warum man sich das Ganze antut, wenn links und rechts die Schurken oder Schneeflocken am Fenster vorbeifliegen.
Diesmal sitzt Ullr schon länger gemütlich bei Limoncello und Pasta in einer geklauten Priesterkutte in einer kleinen italienischen Bar, dann geht es richtig zur Sache, als plötzlich das Italientief hereinkommt. Nach 18 Stunden Vollgas – es schneit zwar etwas länger, aber richtig Dampf auf dem Kessel ist von Samstagnachmittag bis Sonntagmorgen – ist dann auch schon wieder alles vorbei. Lange war nicht klar, ob überhaupt etwas passiert, doch nun haben sich die Glaskugeln im oberen Drittel eingepegelt.
Alarmzeitraum und Gebiete
Alarmmengen kommen von Frankreich/Isère über die Seealpen und das gesamte Piemont bis zum Adamello bzw. ins Oberengadin. Es flockt auch sonst etwas herum, aber das sind die Zonen, in denen mehr als 30 cm Schnee erwartet werden.
Es gibt zwei sehr kleine Kerne: Terrence Hill mit etwas weniger Dampf im südlichen Piemont am Mittelmeer und Bud Spencer mit der groben Kelle vom westlichen Tessin über den Simplon und den Monte Rosa bis zu den südöstlichen Ketten des Gran Paradiso bzw. des Aostatals.
Der Alarm gilt von der Nacht von Freitag auf Samstag bis Sonntagnachmittag.