Die Ski-Garderobe
Mein persönliches Problem waren einfach zu viele Jacken, Hemden, Pullis und eine Garderobe, die aus allen Nähten platzte. Ein verbogener Skistock zwischen zwei Schränken musste bisher als Notlösung herhalten, und das sah weder gut aus, noch war es stabil. Als ich dann auf dem Sperrmüll ein altes Paar Fischer-Skier fand, war der Plan gefasst: Eine robuste Kleiderstange mit echtem Ski-Charakter musste her.
Materialien & Werkzeug
Ein altes Paar Ski
Ein alter Besenstiel
Zwei kleine Holzklötze (mind. 2 cm dick)
Schrauben & Dübel
Stichsäge & Akkubohrer (und idealerweise ein Metallbohrer!)
Go with the Flow
Mein Vorgehen war eher intuitiv als präzise geplant, aber das Ergebnis überzeugt. Zuerst habe ich die passende Höhe für die Querstangen festgelegt. Damit die Jacken unten nicht aufstehen, fiel die Wahl auf die Position der Vorderbacken der Bindung. Diese waren aber schnell abmontiert.
Der schwierigste Teil war das Loch im Ski. Denn ich hatte nicht an die Metallplatte, die bei vielen Skiern unter der Bindung verbaut ist, gedacht! Daher war mein Loch am Ende etwas unordentlich, aber die Ecken und Kanten haben sich gut in dem weichen Holz des Besenstiels verhakt. Der Besenstiel hatte auch noch sein altes Gewinde. Ich konnte ihn also mit etwas Kraft in eines der Löcher drehen/stecken. Das hielt bombenfest, ganz ohne Kleber, der auf dem Material wahrscheinlich eh schlecht gehaftet hätte.
Für die Wandbefestigung habe ich in die kleinen Holzstücke Aussparungen in der Größe des Besenstiels gesägt. Mit der Stichsäge geht das fix, auch wenn das Loch zur Seite hin “offen” ist. Die Holzklötze wurden klassisch mit Dübeln an die Wand geschraubt. Wer auf Nummer sicher gehen will, schlägt von oben noch einen kleinen Nagel durch das Holz in die Stange, damit nichts verrutscht.
Da die Ski unten gerade abschließen, steht die Konstruktion stabil auf dem Boden und wird durch die Kleiderstangen ausreichend gehalten. Fertig ist die DIY-Garderobe!