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Gear of the Week

Gear of the Week | Outdoor Sitzpolster für unterwegs

Kleines Detail, großer Komfort: Das Sitzpolster für unterwegs

04.01.2026
Pascal Schindler
Nach der Tour ist vor der Brotzeit: Sonne im Gesicht, Aussicht ohne Ende, und dann die Frage, worauf man sich eigentlich setzt. Ski umdrehen geht, klar. Bequemer, wärmer und deutlich entspannter wird’s mit einem kleinen, zusammenfaltbaren Sitzpolster, das in jeden Skitourenrucksack passt. Ein unscheinbares Teil mit überraschend großem Komfort und mehr Nutzen, als man auf den ersten Blick denkt.

Es sind oft die kleinen Dinge, die eine Skitour richtig zum Genuss machen. Nach einem langen Aufstieg, wenn die letzten Höhenmeter geschafft sind und ich oben am Gipfel stehe, läuft es genau so ab: Rucksack ab, Jacke öffnen, die Sonne im Gesicht und endlich Zeit für eine entspannte Gipfelbrotzeit. Und hier zeigt sich, wie wertvoll ein kleines, zusammenfaltbares Sitzpolster sein kann.

Die rustikale Variante kennen wir alle: Ski umdrehen, Bindung nach unten, draufsetzen und hoffen, dass der Hintern ganz auf den Skiern Platz hat. Das funktioniert, irgendwie. Aber wirklich bequem ist es selten. Vor allem, wenn man ein paar Minuten länger sitzen bleibt, merkt man schnell, wie die Kälte von unten hochzieht. Und ganz ehrlich: Niemand will sich am Gipfel den A** abfrieren.

Ein kleines Sitzpolster macht genau in diesem Moment den Unterschied. Es ist kaum größer als ein Paar Handschuhe, passt in jede Seitentasche des Skitourenrucksacks und fällt vom Gewicht her praktisch nicht ins Gewicht. Ausgefaltet schafft es eine isolierende Schicht zwischen Schnee, Fels oder kaltem Holz und dem eigenen Hintern. Das Ergebnis: spürbar mehr Wärme, mehr Komfort und einfach mehr Genuss bei der Pause.

Gerade für die Göttinnen unserer Schöpfung hat das sogar einen echten gesundheitlichen Mehrwert. Denn bei längerem Sitzen auf kaltem Untergrund kann man(n) bzw. Frau sich schnell mal den Beckenbereich verkühlen und eine Blasenentzündungen ist dann auch nicht mehr weit. Ein isolierendes Sitzpolster ist hier nicht nur Luxus, sondern auch eine effektive Vorsichtsmaßnahme und damit ein kleines Stück Selbstfürsorge am Berg.

Die Auswahl an Sitzpolstern ist inzwischen riesig. Es gibt ultraleichte Varianten aus dünner Kunstfaser, Modelle mit reflektierender Beschichtung ähnlich einer Rettungsdecke, die Körperwärme zurückwerfen, oder etwas dickere Faltpolster aus Schaumstoff für extra Komfort. Manche lassen sich klassisch zusammenklappen, andere werden gerollt oder einfach gefaltet. Sie kommen allso in allen erdenklichen Formen und Farben.

Gerade weil sie so klein und unkompliziert sind, eignen sich Sitzpolster nicht nur für Skitouren. Ob bei einer kurzen Pause beim Winterwandern, beim Picknick im Frühling oder beim Warten an der Bergbahn, sie sind vielseitig einsetzbar und immer dort nützlich, wo man kurz sitzen möchte, ohne auszukühlen.

Am Ende ist ein Sitzpolster kein spektakuläres Ausrüstungsteil. Es ist kein Hightech-Gadget und kein Blickfang. Aber genau das macht es so gut: Es ist simpel, funktioniert immer und sorgt dafür, dass man die schönsten Momente am Berg ein bisschen länger und entspannter genießen kann. Und manchmal ist genau das der wahre Luxus.

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