Der Plan für die 3 Wochen:
Der November ist der Monat, wo die Saison in den Alpen noch nicht so wirklich gestartet ist und man sehnsüchtig auf den ersten bzw. zweiten richtigen Schneefall wartet, damit endlich eine Base da ist. Oft warten wir im November aber leider doch vergeblich.
Einen Surftrip im November einzubauen ist deswegen in dreierlei Hinsicht gut:
Gefahr für deine Ski/dein Board wird reduziert
Gefahr für dich und deine Gesundheit wird reduziert
Sommer verlängern und geschmeidige Wellen surfen verbessert die persönliche Mood im oft dch grauen November
(noch mal die Flipflops rausholen ist sowieso immer ein gutes Gefühl)
Mein Plan stand also fest: 3 Wochen die kaum erwartete Auszeit vom Büro-Vollzeitjob nach Sri Lanka in den Süden – da geht die Saison gerade langsam los und es ist noch nicht überlaufen.
Flug mit Qatar Airways, wo die Boardbag inklusive ist, dazu ein kleiner Rucksack der absolut ausreichend für 3 Wochen und hitzige Temperaturen um die 30 Grad ist.
Der Plan ist gar kein wirklicher Plan: keine geplanten Sightseeing- oder Tempel-Hopping-Touren, keine Safaris, aber trotzdem offen für alles, falls sich was Cooles ergeben sollte. Ehrlicherweise aber primär Surfen – klingt nur besser, wenn ich's nicht direkt so plump formulier' und sage: ich bin nur surfen.
Morgens aufwachen, eine Kokosnuss öffnen (lassen) und mit den Elektrolyten 2h auf dem knapp 30 Grad warmen Wasser sein (ich bin zwar kein Kaffeetrinker, aber kann mir vorstellen, dass das auch ein guter Kaffeeersatz ist). Zusätzlich ist man auch deutlich langsamer erschöpft, wenn das Wasser wärmer ist.
Ich war primär an der Südküste unterwegs, wobei ich an echt ruhigen Buchten und Points war, da dort bisher noch kaum Tourismus ist zu der Jahreszeit. Es gibt etliche Beach- und auch Pointbreaks, left or right, was das Herz begehrt.
In Hiriketiya, den Ort, den vermutlich viele Menschen kennen, ist es im Vergleich absolut am Boomen gewesen, und der kleine Ort sah aus, als wäre er das neue Bali 2.0, da alles zugepflastert wurde zwischen 2022 und 2025 – meine einzigen beiden Referenzjahre.