Auweia ... Orakel, bleib bei deinen Leisten bzw. Glaskugeln! Ich lasse das Dichten lieber sein, denn mir fällt gar nichts mehr ein, denn explizite Lyrik ist nicht mein.
Scheu wie ein Reh hat sich der Nordstau die ganze Saison über hinter seinen breitschultrigen Freunden West- und Südstau versteckt. Doch jetzt hat er endlich genug Zeit in Ullrs Kraftraum verbracht, um sich uns zu präsentieren. Er ist ein Prachtexemplar geworden: nicht monströs, sondern so, wie man ihn aus dem Sturm und Drang der 2000er kennt – kraftvoll, kalt und von Frankreich bis nach Wien. Es gibt keine Abzüge gen Osten. Frei nach Goethe: „Die Leiden des jungen Austria“ sind vorbei.
Möglicherweise sieht es sogar nach einem ganzen Trainingszyklus für den Nordstau aus, und er hängt noch eine Ausdauereinheit dran. Doch dazu weiter unten mehr. Vor allem hätte auch da der Osten theoretisch alle Trümpfe in der Hand (ist noch weit weg, also „calibrate your enthusiasm“).
Um die beiden roten Fäden dieses Alarms – Fitnessstudio und Lyrik – zusammenzubringen: „Bizeps-Ullr lässt sich nicht lumpen, und der Nordstau könnte noch öfter dumpen.“
Alarmzeitraum und Gebiete
Der Alarm geht bis Freitagmittag.
Er zieht sich von Nordfrankreich bis zur Rax. Der Kern, in dem Ullr den meisten Powder stemmt, liegt wohl vom Berner Oberland bis in die Glarner Alpen, was aber nur ein paar Zentimeter mehr ausmacht.