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WetterBlog 20 2025/26 | Hochdruck lockt zur Hochtour

Steger-Müller-Zyklone im Atlantik entdeckt

18.03.2026
Sebastian Müller Michael Steger
Die letzte Mittelmeerzyklone hat nochmal weiten Teilen der Alpen eine wilde Mischung zwischen Powder und Betonschnee geliefert. Das Wettergeschehen wird abwechslungreich bleiben und es ist weiterhin noch mit Schneefällen zu rechnen. Und wenn die Saison betreffend Powder langsam ausklingt, dann beginnt bekanntlich die Saison in den Hochlagen. Der gegenwärtige Hochdruckeinfluss und immer länger werdende Tage laden zu ersten Hochtouren ein.

Wetterlage

Die Alpen befinden sich nun am Mittwoch weitestgehend unter Hochdruckeinfluss, sind aber eingezwängt zwischen einem cuf-off-low im Westen, welches wir weiter unten näher studieren, und einem Trog im Osten, welcher in den Ostalpen noch leichte Schneefälle bringt. Es ist eine Situation starker zonaler Kontraste und Instabilität, die mit intensiven meridionalen Strömungen noch ein paar Überraschungen in sich trägt.

Aussichten

Der westliche Trog tropft ab und das Wetter im gesamten Mittelmeerraum wird von einem retrograd wandernden "cut-off-low" beeinflusst. Dabei kommt es zu starken Niederschlägen im gesamten östlichen Mittelmeerraum und zu Schneefällen vom Appeninn über den Balkan bis zur Peloponnes. Auch die Alpensüdseite darf sich am Wochenende auf leichte Schneefälle einstellen. Ob es nochmal für einen Italo-Western-PowderAlarm reicht bezweifeln wird jedoch. Gewiß aber wird die Schneelage in den Hochlagen noch einmal aufgebessert. Die Skihochtourensaison sollte man ab spätestens nächster Woche als eröffnet betrachten.

Steger-Müller-Zyklone

Erst durch Entwicklung der neuen PowderGuide-Map konnte ein bislang unbekanntes meteorologisches Phänomen entdeckt werden, welches wir im Folgenden als Steger-Müller-Zyklone (SMZ) bezeichnen werden. Die SMZ tritt vornehmlich zu Äquinox-Zeiten auf, und repräsentiert eine polare Luftmasse an der Grenze zu tropischen Breitengraden. Von schwacher, zonaler Strömung umgeben, dreht sie sich auf Breiten von 30° um sich selbst und erzeugt ringförmige Regenbänder.

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Im Atlantik westlich von Nordafrika und der iberischen Halbinsel wabert seit Kurzem eine SMZ und ihre Ausläufer erreichen auch die Küsten. Bemerkenswert sind ihr stationärer Charakter und ihre Symmetrie. Wir werden dieses neue Phänomen weiterhin verfolgen und sind schon gespannt auf die nächste Sichtung. Dabei fällt uns auf, dass der Begriff „Steger-Müller-Zyklone“ noch nicht in der Fachliteratur etabliert ist, was wir nun als ersten Schrittt am offiziellen - international anerkannten - PG-Wetterinstitut einreichen und nachholen werden.

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