Erster Eindruck
Der Atomic Maven 94 CTI wirkt bereits optisch hochwertig und sportlich. Das Hochglanz-Topsheet verleiht dem Ski einen edlen, fast gläsernen Look und die Farbkombination aus Gold, Blau und Schwarz ergänzt sich stimmig. Der All-Mountain-Ski verspricht mit 94mm Taillenbreite Vielseitigkeit sowohl für die Piste als auch für Varianten im Gelände. Der direktionale Shape signalisiert Stabilität bei höherem Tempo, während die mit Holz verstärkte HRZN 3D Schaufel mehr Auftrieb im Tiefschnee bietet.
Mit 1.580 g (bei 165 cm) fühlt sich der Ski angenehm leicht an, besonders für einen All-Mountain-Ski mit Titanal-Verstärkung.
Testerin und Testbedingungen
Ich würde mich als abfahrtsorientierte Skifahrerin bezeichnen, die ihre Tage am liebsten im Gelände und im Tiefschnee verbringt. Mit Innsbruck als Homebase werden hauptsächlich die Skigebiete in der Umgebung angesteuert, und somit komme ich auf ca. 50-70 Schneetage im Jahr. Da die Schneelage und Lawinensituation diese Saison eher angespannt sind, wurde der Ski bei den unterschiedlichsten Bedingungen getestet.
Der Ski wurde über 2 Monate hinweg auf der Piste und im Gelände getestet, bei Sonnenschein und Schneesturm. Bei den Powder Alarm-Tagen habe ich ihn dann aber doch gegen die breitere Variante, den Maven 103 CTI, getauscht. Ich bin 160 cm groß und wiege knappe 60 Kilo.
Getestet wurde der Ski sowohl auf der vormittags eher harten und griffigen Piste, bei nachmittäglichen Slush-Momenten als auch bei Neuschnee im Variantengelände. Ich fokussierte mich auf unterschiedliche Radien: kurze Schwünge im Steilhang, mittlere bis weite Turns auf offenen Flächen in den Resorts von Schlick bis Arlberg.
Der Ski wurde mit einer Atomic Shift 13 und in Kombination mit dem Skischuh Tecnica Zero G Guide W getestet.