Erster Eindruck
Als ich das SNOWbag erhielt, war ich zunächst von den vielen verschiedenen Einzelteilen überrascht. Allerdings machte der stabile und robuste Eindruck des SNOWbags bzw. der Halterungen sofort einen guten Eindruck, sodass ich mir sicher war, dass meine Ski darin zuverlässig vor Wind und Wetter geschützt sind.
Dann habe ich mich ans Zusammenbauen gemacht und hatte zum Glück Hilfe, da ich mir nicht sicher bin, wie gut sich das SNOWbag alleine am Auto befestigen lässt. Aber eins nach dem anderen. Das Zusammenbauen erfolgt nicht anhand einer schriftlichen Anleitung, sondern über einen QR-Code, der zu einem Video führt, in dem alle Schritte vorgemacht und erklärt werden. Ich persönlich bin eher Fan von schriftlichen Anleitungen (ich werde wohl langsam alt), aber das Video ist natürlich hilfreich – man muss nur oft genug vor- und zurückspulen, da in der Kürze der Zeit doch viele Informationen gegeben werden.
Testerin und Testbedingungen
Ich bin 1,70 m groß, was eigentlich nur für den Zusammenbau und die Montage relevant ist, und fahre sowohl Ski als auch Snowboard. Vor dem SNOWbag hatte ich bereits die Ski- und Bike-Halterungen von PUSHrack für meinen Bus genutzt, sodass mir der Aufbau bereits vertraut war. Da ich mehr Ski und Boards besitze, als in das SNOWbag passen, habe ich außerdem eine relativ überdimensionierte Dachbox auf meinem Gefährt. Dabei handelt es sich um einen Mercedes-Benz Sprinter 4×4 H1.
Hier kommt auch schon der erste Clou: Das SNOWbag ist eigentlich für H2- und H3-Modelle, also Transporter mit Stehhöhe, konzipiert, da das Bag sonst wegen der Skilängen über das Dach hinausragen würde. In meinem Fall ist das allerdings kein Problem, da die Dachbox die fehlende Höhe ausgleicht und dem SNOWbag Windschutz gewährt.