Artikel zum Thema
Lawinenunfall
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Bergwissen
Studie | SLF - Wie hat sich die Anzahl Lawinenopfer über die letzten 80 Jahre verändert?
02.11.2016 • SLF
Eine Auswertung der Daten zu Lawinenopfern in der Schweiz zeigt: Im gesicherten Gelände nahm die Anzahl Opfer während der letzten 80 Jahre markant ab. Im freien Gelände sank sie nach einer Spitze in den achtziger Jahren und ist seitdem relativ konstant – trotz mehr Schneesportlern abseits der Piste. -
Bergwissen
Studie | SLF - Ăśberlebenschancen ganz verschĂĽtteter Personen gestiegen
26.10.2016 • SLF
Die Lawinenrettung hat in den vergangenen Jahrzehnten grosse Fortschritte gemacht, weil neue Rettungs- und Kommunikationstechnologien von Variantenfahrern, Tourengehern und Rettern immer häufiger genutzt werden. -
Abenteuer & Reisen
Story | Unvergessener Einsatz: Bergrettung in Tirol
09.10.2016 • Lukas Ruetz
Ob ein Lawinenabgang oder der Sturz in eine Gletscherspalte: Für viele Bergretter beginnt jetzt wieder die anstrengendste Zeit des Jahres. Wir erklären, wer die Menschen sind, die am Berg für andere viel riskieren und warum sie manchmal dabei eine Grenze überschreiten. -
News
Historisches LawinenunglĂĽck Mitterberg
22.02.2016 • Gerd Frühwirth
Am 19. Februar 1916 ereignete sich am Mitterbergsattel zwischen der Mandlwand (Hochkönig) und dem Hochkeil das bis dato größte Lawinenunglück der Ostalpen mit über 200 Verschütteten und 58 Toten. Gerd Frühwirth hat zum hundersten Jahrestag einige interessante Aufzeichnungen von Zeitzeugen zusammen getragen. -
News
SLF Winterflash 14/15
27.01.2016 • Christiane Eggert
Der Winter 2014/15 zeichnete sich aus durch einen ausserordentlich schneearmen Frühwinter mit entsprechend stark unterdurchschnittlichen Schneehöhen. Über den ganzen Winter betrachtet waren die Schneehöhen nur oberhalb von 2200 m knapp durchschnittlich, am Alpensüdhang überdurchschnittlich. Diese markanten Unterschiede in der Schneehöhe je nach Höhenlage kamen durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen zu Stande, die den Schnee in mittleren und tiefen Lagen immer wieder wegschmolzen. Mit Ausnahme des Februars waren die Monate November bis März alle zu warm, der Frühwinter teilweise rekordwarm. Trotz des zu warmen Winters erlebten grosse Teile des Mittellandes und Juras dank einem günstigen Zusammenspiel von Kälte und Niederschlag eine durchschnittliche Anzahl Schneetage. Der Schneedeckenaufbau war inneralpin, zeitweise aber auch am Alpennordhang schwach, am Alpensüdhang hingegen deutlich stabiler. Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt war der letzte Winter gefährlicher. Die Gefahrenstufe 3 (erheblich) wurde mehr prognostiziert als normal, die Stufe 2 (mässig) weniger. Zwei grosse Lawinenunfälle führten zu insgesamt überdurchschnittlich vielen Lawinentoten. Bis zum 15. April starben 32 Personen in Lawinen. -
Bergwissen
Regionale Verteilung der Lawinenunfälle in der Schweiz
30.12.2015 • SLF
Ein Blick auf die Karte mit den tödlichen Lawinenunfällen in den Schweizer Alpen während der letzten 20 Jahre zeigt, dass sich besonders viele tödliche Unfälle im Wallis und in Graubünden ereigneten (Abb. 1). Auf was ist diese Häufung der Unfälle zurückzuführen? Ist die Tourenaktivität in diesen Gebieten höher, so dass es zu mehr Lawinenunfällen kommt? Oder gibt es andere Gründe für das erhöhte Lawinenunfallrisiko in diesen Regionen? -
Safety-Themen
Der Berg ist kein Frosch
14.12.2015 • Lea Hartl
Lawinenunfälle mit Verletzten oder gar Toten sind selten ausschließlich auf Schneedeckenaufbau, Geländeform und Wetter zurückzuführen. Vielmehr spielt ein bestimmtes Element die oft wichtigste Rolle: Wenn Menschen in Gruppen unterwegs sind, werden Entscheidungen getroffen, die nicht immer die besten sind, und im schlimmsten Fall tragisch enden können. -
Bergwissen
RĂĽckblick auf den Lawinenwinter 2014/15 in Ă–sterreich
30.11.2015 • Lea HartlWie jedes Jahr haben die Österreichischen Lawinenwarndienste pünktlich zum Start der neuen Saison den Bericht des letzten Winters zum kostenlosen Download bereit gestellt (pdf). Anschauen lohnt sich, allein schon wegen der vielen ernüchternden Bilder und Unfallberichte. Der Bericht enthält Gastbeiträge der Lawinenwarner aus Bayern, Slowenien und Südtirol. Wir haben zusammenfassend ein paar Eckdaten herausgegriffen. -
Safety-Reports
Lawinen und Recht – Internationales Fachseminar | Report
28.06.2015 • Steffen Kruse
Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF lud im Frühsommer 2015 in Davos zum internationalen Seminar über Lawinen(unfällle) und Rechtsfragen ein. -
Safety-Themen
Was passiert, wenn Freeriden Volkssport wird?
09.02.2015 • Stefan SiegelKann sich jemand an den heutigen Lawinenlagebericht erinnern? War es Gefahrenmuster 3: Regen – unter 2.000 Meter; oder doch Gefahrenmuster 4, kalt auf warm / warm auf kalt – in allen Hanglagen; dazu Gefahrenmuster 1: Bodennahe Schwachschicht oberhalb von 2.300 Meter, speziell am nördlichen Alpenhauptkamm; zusätzlich lockte kalter, lockerer Neuschnee, der unter starkem Windeinfluss gefallen war. -
Events
Abbruch des 2. Versuchs, 2. Stopp Freeride World Tour 2015 | Kappl
02.02.2015 • Lukas ZögernitzAuf Grund eines Lawinenabganges nach einem Sturz des zweiten Starters Julien Lopez wurde der Wettkampf in Kappl (Ersatz für den am Samstag abgesagten Bewerb in Fieberbrunn) auch am Dienstag abgesagt. Das wichtigste aber: Julien ist wohlauf. -
BĂĽcher
Download-Tipp: Saisonbericht der österreichischen LWDs
27.12.2014 • Tobias KurzederBereits zum fünften Mal hat mich im Frühwinter 2014 (oder dieses Jahr eben im Spätherbst) eine gedruckte Ausgabe des Saisonberichts der österreichischen Lawinenwarndienste erreicht. Wer meint, dass hierin fast ausschließlich Schneeprofile und Unfallanalysen enthalten sind, der irrt. Das 230seitige, großformatige, reichbebilderte Werk enthält neben den bereits angesprochen Analysen aller Lawinenunfälle mit Todesfolgen in Österreich eine beeindruckend und profund aufbereitete und illustrierte Chronologie des denkwürdigen Winters 2013/2014.